Aktuelles

Konsequenzen aus der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Das Inkrafttreten der neuen europäischen DSGVO veranlasst mich einige Maßnahmen einzuführen. Diese sind im Einzelnen:

* Ich verwende kein Google Analytics.

* Ich verwende keine Cockies.

* Ich verwende keine Shares zu Social Media Kanälen, da ich diese in diesem Kontext nicht nutze.

* Ich erhebe keine persönlichen Daten. Wer mit mir in Kontakt treten möchte, kann dies über das Kontaktformular tun.

* Ich habe die Galerie Portrait entfernt, da ich nur die mündliche Einwilligung hatte.

Damit ist die homepage leider menschenleer geworden.

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Ankündigung: Jahresausstellung der LahnArtists 2018

Die Jahresausstellung 2018 der LahnArtists in Limburg wird das Thema "Mensch Natur und jetzt?" behandeln.

ORT: Historisches Rathaus Limburg an der Lahn

Vernissage : 23. November 2018 um 19h30

Die Ausstellung ist kostenfrei:

Weitere Infos auf der Homepage der LahnArtists.

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Mein Beitrag zur Jahresausstellung 2017 "Impuls Natur"

Impuls Natur

Impuls Natur

Zwei unterschiedliche Begriffe werden zu einem Thema synthetisiert und stellen die LahnArtist-Künstler vor die Aufgabe es zum Ausdruck zu bringen.

Der Impuls ist eine physikalische vektorielle (d.h. gerichtete) Größe, die sich aus dem mathematischen Produkt aus Masse und Geschwindigkeit ergibt. Umgangssprachlich, so Wikipedia, wird der Begriff auch gerne mit „Wucht“ oder „Schwung“ verbunden.

In meinem PhotoART ist der Moment eines Unterwetters in den Bergen festgehalten, mit all seiner Dynamik inklusive Platzregen und Blitz. Dabei wurde die Kamera während der Belichtung, impulsartig vertikal verschoben. Es sind nicht steuerbare Prozesse der Natur und doch lösen sie Impulse bei uns aus, sei es z.B. das Bangen um die Unversehrtheit für Mensch, Tier oder Habseligkeit.

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Mein Beitrag zur Jahresausstellung 2016 "Visionen"

Die LahnArtists haben sich dieses Thema für die Jahresausstellung vorgegeben.

Welchen Beitrag kann Fotografie, kann Photokunst leisten?

Leicht vorstellbar, dass dieses Thema dem Lichtbildner nicht einfach so vor die Linse läuft. Warum eigentlich Linse? Die Lochbildkamera kam doch ohne aus (in Ermangelung). In der Tat werden heute wieder Patente angemeldet, die durch die Errungenschaften der digitalen Transformation es ermöglichen werden, erneut ohne Linsen hervorragende Fotos mit Schärfefestlegung im Postprocessing zu ermöglichen. Das mag zwar Fortschritt sein, zumindest für Unternehmen, die hierin ihre Wertschöpfung gesichert sehen, aber sind dies schon Visionen? Unternehmen, Verbände, Politiker, NGO, Kirchen, Familien, aber auch Einzelpersonen und viele andere formulieren ihre Ziele, Sehnsüchte, Herausforderungen, Leitbilder und andere für die Zukunft erstrebenswerten Zustände und hängen ihr gerne das Label VISION an.

Dabei sollte die Beantwortung der Frage WARUM vor der Frage WAS und erst am Ende das WIE stehen. Und im Letzteren liegen auch die Herausforderungen für die Menschheit z. B. Hunger, sauberes und ausreichendes Trinkwasser, Einklang der Klimaentwicklung mit den Bedürfnissen der Zivilisation, keine kriegerische Auseinandersetzungen, und vieles mehr. Man spürt gerade die Dimension der Thematik, die nicht durch einzelne Individuen gelöst werden können. Vielleicht rührt auch aus dieser Erkenntnis der Spruch: „Wer Visionen hat, ist krank“.

Daher an dieser Stelle wieder einen Gang zurückschalten:

Mein bescheidener Beitrag als Photokünstler liegt im Versuch, den Betrachter zur Auseinandersetzung mit dem Werk, der Photographie, zu motivieren. Meine Bildsprache versucht reale Bilder in sogenannte PhotoARTs zu konvertieren und somit das Neue, vielleicht Unerwartete zu entdecken.

Dabei habe ich noch ausschließlich auf manuelle Tätigkeiten zurückgegriffen. Aber wie würde eigentlich Kunst 5.0 aussehen, bei denen Algorithmen für Prozesse des künstlerischen Schaffens verantwortlich wären? Erste Videoprojekte gibt es bereits. Unsere Bildschirme zu Hause nehmen Dimensionen an, die Gemälde im Massstab 1 zu 1 darzustellen vermögen. Dazu der passende Kunst-Flat-Tarif und die Museen können schließen? Möge dieses Szenario außer Reichweite liegen. Also, warum noch eine Ausstellung besuchen?

Nun, da ist zumindest der Anspruch zu spüren, sich mit einem Thema auseinander gesetzt zu haben. Und zwar auf beiden Seiten: Beim Betrachter und beim Künstler. In der Kunst geht es nicht um absolutistische Meinungsäußerungen und Darstellungsformen. Es geht vielmehr um freiheitliche Ausdrucksformen, die auf dem Pfad der Betrachtung inspirieren sollen den nächsten Schritt zu wagen sich vielleicht einer Vision zu nähern.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

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Mein Beitrag zur Jahresausstellung 2015: PhotoART "Transparenz"

Die Suche nach einem passenden Motiv für das Thema Transparenz, möglichst im Zusammenhang mit Kunst führte mich nach Paris zum Louvre. Die Eingangshalle wurde 1985 bis 1989 in Form einer gläsernen Pyramide, nachempfunden von der großen Pyramide von Gizeh, erbaut. Sie besteht aus 603 rautenförmigen und 70 dreieckigen Glassegmenten. 180 Tonnen Material wurden verbaut und dennoch wird die Kulisse im Hintergrund, der Palast aus dem 13. Jahrhundert, nicht verdeckt. Im Vordergrund ist, in strenger geometrischer Anordnung, eine kleine Wasserfontäne angeordnet. Die erzeugten radialen Wellenfronten polarisieren im Bild zu den restlichen geradlinigen Strukturen.

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Mein Beitrag zur der LA-SA 2015 : PhotoART "Andere Perspektiven"

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Mein Beitrag zur Jahresausstellung 2014: PhotoART "Energie ist."

„ENERGIE ist.“ läuft keinem Fotografen einfach vor die Linse. Selbst ein Aufsuchen eines solchen Motivs scheint schwer vorstellbar. Von daher erfordert das Thema eine vorgelagerte Auseinandersetzung um es anschließend interpretatorisch wieder in ein Bild umsetzen zu können. Kunst fordert uns.

Wir haben es bei dem Thema mit 3 Elementen zu tun: 2 Wörter und einer Punktion, die das Thema als Statement kennzeichnet. Der Begriff ENERGIE, definitionsgemäß in der Physik verankert, beschreibt -salopp formuliert- die Fähigkeit Arbeit zu verrichten. Wir alle kennen unterschiedliche Energieformen wie die mechanische, kinetische, chemische, elektrische aber auch die Strahlenenergie sowie andere Formen. Nicht zu vergessen die Ruheenergie, durch die bekannte Formel der Relativitätstheorie E=mc² definiert. Die physikalischen Gesetze lehren uns: Energie bleibt erhalten, ist jedoch wandelbar – eine Erkenntnis ohne die es z. B. keine Mobilität geben würde. Diese existentielle Eigenschaft legt es nahe den Energiebegriff im Kontext mit dem in Präsensform gehaltenen Sein-Begriff zu stellen. Die Anwendung des Sein-Begriffs kann Relation betreffen, also als beschreibendes Bindeglied für Identität, Prädikation oder Klassifizierung fungieren. Bedingt durch die Punktion ist der Sein-Begriff jedoch als postulierende Existenz zu verstehen.

Die hierbei angewandte Transformation von Farbinformationen kam mir bei der Auseinandersetzung mit dem hier vorgegeben Thema natürlich entgegen, da die oben erwähnten Energieformen auch der Transformation unterworfen werden können. Ich wählte den kompositorischen Ansatz unterschiedlicher, exemplarisch ausgesuchter Photographien von Energieformen und transformierte diese ganzheitlich in ein sogenanntes PhotoART. Anordnung und Größe ergaben sich aus der Notwendigkeit die Wandelbarkeit der Energien innerhalb eines geschlossenen Systems durch den Rahmen mit der Schattenfuge zu symbolisieren. Die Darstellung der Komposition im virtuellen Filmstreifen als quasidokumentarische Momentaufnahme möge das Existenzstatement unterstreichen.

Neben der Darstellung der rein definitionsbasierenden Elemente war mir letztlich die Einbettung von ebenso exemplarisch ausgesuchten Ausdrucksformen der Auswirkung von Energie auf unser menschliches Befinden (beispielsweise die Ruhe spendende Meditation am Strand oder die Freude an der sportlichen Betätigung) wichtig. Eine der 3 neuen Glocken in der Rundkirche zu Oberneisen ist der Liebe gewidmet – eine ganz persönliche Quelle der Energie, die nie fehlen sollte.

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